Winschpodeste

Die Winschpodeste waren irgendwie eine größere Herausforderung als gedacht. Die Winschen müssen ja möglichst kraftschlüssig mit dem Rumpf verbunden sein damit sich bei Belastung nichts verzieht oder lockert.

Die Befestugung der alten Winschen waren mir da irgendwie zu windig, gut gehoben haben die wohl aber so richtig vertrauenserweckend war die Konstruktion jetzt nicht unbedingt.

Letztendlich war das ein Brett an der Rückenlehne und ein Metallbügel der mit dem Deck verschraubt war. Gewackelt hat das ganze schon etwas bei richtig viel Zug hätte da vermutlich die Rückenlehne irgendwann halt einfach nachgegeben.

Das Winschpodest ist auch jetzt wieder mit der Rückenlehne direkt verbunden. Allerdings soll das Podest wo die Winsch montiert ist mit mehreren Punkten zum Rumpf hin verbunden werden und so die kompletten Kräfte die auf die Winsch wirken aufnehmen.

So ganz einfach war das jetzt irgendwie dann doch nicht zu lösen weil Winschpodest, Rückenlehne und die obere Abschlussleiste von der Rückenlehne ineinander übergehen. Sprich das muss in dem Fall halt mehr oder weniger am Stück gebaut werden.

Los gehts mit einem ersten Muster wie die Rückenlehne an den Kajütaufbau anschliessen kann

Dann hab ich eine Idee gebraucht wie ich die Winschen befestige. Letztendlich kommt jetzt in das Winschpodest ein Unterbau mit einem 40mm dicken Deckel der mit 4 M8 Gewindestangen zum Rumpf hin befestigt wird. Der Deckel vom Winschpodest wird dann zusammen mit der Abdeckleiste von der Rückenlehne auf diesen Unterbau verklebt. Zur Befestigung der Winsch werden dann Gewindehülsen bis in den Unterbau eingeklebt damit die Winsch mit normalen Gewindeschrauben befestigt und im Prinzip auch jederzeit demontiert werden kann. Da die Gewindestangen den kompletten Unterbau fest mit dem Rumpf verbinunden und die Gewindehülsen für die Winsch ebenfalls in den Unterbau reichen ist die Winsch somit eigentlich direkt mit dem Rumpf verbunden.

Bilder sagen aber mehr wie Worte……

Das ist der innere Träger oder Rahmen auf dem die Montageplatte montiert und mit den Gewindestangen in den Ecken zum Rumpf hin befestigt wird

Darauf wird dann die Montageplatte gesetzt und mit den Gewindestangen zum Rumpf verschraubt

Die Montageplatte selber ist insgesamt 40mm start und besteht aus einer 20mm Sperrholzplatte auf die oben 20mm Mahagoni-Massivholz gekleppt ist. In die drei Massivholzstreifen ist an den Kanten ein Leimprofil eingefäst worden damit die besser verklebt werden können.

So soll das ganze dann mal fertig aussehen bzw in die Richtung soll es gehen

Ich bin jetzt kein Statiker aber die Kraft von den fünf M6 Schrauben mit denen die Winsch befestigt wird sollten die vier M8 Gewindestangen eigentlich schon zuverlässig in den Rump leiten können…. Wir werden es bei den ersten Böen sehen…….

Es geht wieder weiter

Nach einer kurzen Pause…….. gehts nun endlich wieder mit der Pauline weiter.

Die letzten Arbeiten waren ja die Backskistendeckel. Hier sind mittlerweile die Teakstreifen zugesägt und eingepasst worden

Beim verkleben hats mal wieder alle Gewichte gebraucht

Die letzten Streifen sind dann am Schluss noch eingepasst worden.

Viel Arbeit für fünf Klappen…….

Backskistendeckel

Nachdem jetzt das letzte Holz für die Restarbeiten gekommen ist ging es mit den Backskistendeckel weiter und die Laibungen sind soweit fertig, die Vertiefungen für die Scharniere gefräst und das ganze auch wieder angeschraubt.

Als nächstes geht es hier mit dem Teak weiter.

Jetzt muss ich mal schauen ob ich die Leisten so schneiden kann das ich die ohne einbutten verteilen kann.

Es geht wieder weiter

Nach nun doch etwas längerer Pause wegen Hausrenovierung und Umbau gehts jetzt auch hier wieder weiter.

Mittlerweile hab ich nochmal das für die Restarbeiten benötigte Holz zusammengestellt, einige Gedanken zu den Fenstern gemacht und die Gasanlage bzw. Gasleitung zum Herd eingebaut.

Am Deck sind jetzt auch die Stellen markiert wo die Stutzen für Frischwasserzufuhr und Brauchwasserabsaugung eingebaut werden. Neben dem Mast ist dann noch die Bohrung für den Schwanenhals zur Durchführung der Kabel zum Mast angezeichnet. Bevor ich jetzt allerdings die Löcher bohre werde ich das wohl noch ein paar Mal prüfen ob die Punkte auch passen und ich unter Deck an der richtigen Stelle rauskomme. Wenn da was schief läuft spielen sich dann Dramen ab…….

Fugen fräsen

Am Deck müssen noch die Fugen gefäst werden. Beim Verlegen hab ich ja bei den Teakstäben immer nur eine Kante fertig gemacht und die Gegenseite in der Laibung nur grob vorbereitet. Damit das ganze etwas flüssiger geht hab ich für die kleine Oberfräse eine spezielle Kopierhülse gedreht. Mit der Hülse und einem Down-Cut-Fräser klappt das ganze ohne Probleme und wird auch schön sauber.

Einmal die saubere Kante vom Teakstab und die unbearbeitete Kante von der Laibung, dann das ganze im direkten Vergleich nach dem Fräsen und zum Schluss wenn alles fertig ist.

Die Hülse ist für einen 3mm Fräser. Die erste Variante hatte ich aus POM gedreht, dafür war aber dann die Wandstärke vom Zapfen doch etwas dünn und mir war das zu riskant. Sollte der Zapfen nachgeben geht der Fräser sofort in den Teakstab und man hätte ne Fuge wo keine sein soll……

Die aktuelle Version ist aus Messing, da gibts überhaupt keine Probleme mit der Wandstärke vom Zapfen.

Das ganze geht auch an den Stirnseiten wo die Laibung fertig ist und die Teakstäbe auf der Stirnseite eingepasst werden müssen.

Die Fuge zur Laibung ist fertig, die Fuge am Stoß der beiden Leisten muss noch gemacht werden.

Sommerarbeiten

Bevor es jetzt mit den Außenarbeiten richtig losgeht sind noch die Klappen und Schubladen eingebaut worden.

Jetzt fehlt noch der Gasanschluss für den Herd und die Beleuchtung oberhalb der Arbeitsplatte.

Im Außenbereich hab ich mich jetzt dazu entschlossen doch die erste Variante der Winschpodeste zu verwenden. Dazu muss allerdings die Ausparung ins Deck gefräst werden. Keine Ahnung wie oft ich das vor dem Fräsen kontrolliert habe……

Die Steuerbordseite passt soweit schon mal. Jetzt muss das gleiche noch auf der Backbordseite wiederholt werden. Die Fuge muss dann von der Breite noch an die restlichen Fugen angepasst werden.

Kühlschrank und Wasserversorgung

Die Installation von den Wasserleitungen und dem Kühlschrank ist doch aufwendiger und langwieriger als gedacht, aber es geht voran.

Die ganzen Fachböden unter der Arbeitsplatte sind jetzt soweit fertig, der Kühlschrank eingebaut und die Verrohrung zum Kompressor ist verlegt. Bei der Wasserversorgung fehlen jetzt noch die Fittinge für den Anschluss an den Wasserhahn bei der Spüle. Die Leitungen müssen dann noch bis zum Boiler und weiter bis zum Wasserhahn beim Waschtisch verlegt werden.

Gut es gibt noch ein paar Teile die halt noch lackiert werden müssen aber jetzt gehts erstmal versärkt wieder mit den restlichen Aussenarbeiten weiter.

Kühlschrank, Wasserboiler und jede Menge weitere Baustellen

Der Kühlschrank ist jetzt soweit fertig, die Isolierung ist mit einer dünnen Lage Gewebe belegt und das ganze dann auch noch weiß gestrichen.

Eingebaut sieht das doch schon ganz gut aus

Unten ist er jetzt doch etwas zu Tief geworden und geht ein paar Zentimenter in das untere Schrankfach rein. Wo jetzt der Kompressor hinkommt muß sich noch zeigen.

In der Koje sind jetzt auch die ersten Lampen montiert. Für die Kabelführung mussten dann auch noch zwei Kabelkanäle gebaut werden.

Dann ist jetzt auch der Boiler fertig montiert und kann nun angeschlossen werden

Auf der anderen Seite der Wasserversorgung ging es mit der Frischwasserpumpe los. Die kommt jetzt zusammen mit dem Vorfilter unter die Koje und somit fast direkt neben dem Tank.

Das ganze muß dann jetzt noch gestrichen werden. Die Verbindung vom Tank zum Filter und die Verbindung zwischen Filter und Pumpe erfolgt über einen Trinkwasserschlauch. Nach der Pumpe gehts dann mit dem Schlausystem von Whale weiter. Dazu müssen aber erst noch die entsprechenden Durchgänge in die Seitenwände gebohrt werden.

Kühlschrank und Wasserboiler

Mittlerweile hat auch der Wasserboiler seinen Platz gefunden

Der Wasserboiler ist jetzt in der Backskiste auf der Steuerbordseite untergebracht. Die Anschlußseite schaut ca 10m in den Motorraum. Da bleibt also genug Platz für die Anschlussleitungen.

Die Arbeiten am Kühlschrank gehen auch voran. Mittlerweile ist die Dämmung aufgeklebt ( 50mm Polystyrolplatten ) und das Teil auch schon mal zur Anprobe eingebaut.

Wenn das Teil in der Plicht oder im Salon steht sieht das schon riesig aus, passt aber perfekt. Gut ist vlt knapp 3cm zu hoch und wird etwas in das untere Schrankfach reinragen aber das ist soweit noch in Ordnung und wird nicht stören.

Als nächstes wird die Dämmung außenrum nochmal mit einer dünnen Glasfasermatte beklebt damit das ganze etwas unempflindlicher wird. das XPS ist ziemlich empfindlich und bekommt doch recht schnell Macken und Dellen.

Sitzbänke in der Plicht und Innenarbeiten

Die Sitzbänke in der Plicht sind jetzt fast fertig, fehlen noch die Laibungen, Teakstäbe und Verschlüsse. Zu den Öffnungen der Backskisten muss ich noch eine Art Tropfkante einbauen damit kein Wasser am Deckel entlang reinläuft. Die Auflagen der Deckel werden auch noch etwas angepasst.

Die Gummipuffer werden dann von unten an die Klappen geklebt. Dadurch liegen die Klappten sauber auf, Wasser kann ablaufen und etwas belüftet sind die Backskisten dann auch noch.

Die Arbeiten am Kühlschrank gehen auch voran. Verdampfer ist schonmal montiert und die Durchführung der Zuleitung vom Kompressor ist auch gebohrt. Die Abdichtung werde ich nochmal tauschen und hier eine flache Kabeldurchführung nehmen.

Der Fachboden im Schrank unterm Navieck wo der Kompressor für den Kühlschrank montiert werden soll ist auch eingepasst.